- 08.05.2015, 11:30:01
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AAFP Generalversammlung und Wahl eines neuen Vorstands
Heinrich Ambrosch (SATEL Film) und Alexander Glehr (Novotny & Novotny Filmproduktion) wurden als Präsidenten gewählt.
Utl.: Heinrich Ambrosch (SATEL Film) und Alexander Glehr (Novotny &
Novotny Filmproduktion) wurden als Präsidenten gewählt. =
Wien (OTS) - Der AAFP (Association of Austrian Filmproducers) hat in
seiner Generalversammlung einen neuen Vorstand, bestehend aus elf
Mitgliedern, gewählt. Gabi Stefansich (Lisa Film) und Oliver Neumann
(Freibeuter Film) sind neue Vorstandsmitglieder.
Heinrich Ambrosch (SATEL-FILM), Alexander Glehr (NOVOTNY&
NOVOTNY
FILMPRODUKTION), John Lüftner (SUPERFILM), Oliver Neumann (FREIBEUTER
FILM), Axl Newrkla (WIENER KLAPPE), Franz Novotny (NOVOTNY&
NOVOTNY
FILMPRODUKTION), Thomas Pridnig (LOTUS FILM), Gabi Stefansich (LISA
FILM), Manfred Studnitzka (FILM+GRAFIK STUDIOS), Antonin Svoboda
(COOP 99), Maria Teuchmann (SASCHA FILM / SESSLER VERLAG)
Als neue Mitglieder des AAFP, der somit 42 der führenden
Filmproduktionsunternehmen Österreichs aus unterschiedlichen
Bereichen der Filmwirtschaft vertritt, konnten Claudia Wohlgenannt
(Plan C Film), Peter Drössler (metafilm) und Thomas Hroch (Mona Film)
in der Generalversammlung begrüßt werden.
In der konstituierenden Sitzung des Vorstandes wurden Heinrich
Ambrosch (SATEL-Film) und Alexander Glehr (Novotny & Novotny
Filmproduktion) einstimmig zu Präsidenten des AAFP ernannt. Als
Vizepräsidenten fungieren künftig John Lüftner (Superfilm) und
Manfred Studnitzka (Film+Grafik Studios).
Wichtige Entscheidungen in den nächsten Monaten
"Das Funktionieren der österreichischen Film- und Fernsehwirtschaft
ist die Grundlage für einen erfolgreichen Kulturexport. Millionen
Menschen werden mit österreichischen Kinofilmen und TV-Produktionen,
seien es fiktionale Programme, Dokumentarfilme oder TV-Shows und
Aufzeichnungen weltweit durch österreichische Content-Produzenten
erreicht. Die internationalen Entwicklungen eines so dynamischen
Wirtschaftsbereiches dürfen an Österreich nicht vorüber ziehen. Mit
starken TV-Sendern und mit einer erfolgreichen zweckorientierten
Filmförderung, wie sie die FISA oder der Fernsehfonds Austria
darstellen, hat Österreich das Potenzial, eine zentrale Rolle in der
deutschsprachigen und europäischen Film- und Fernsehwirtschaft
erfüllen zu können. Gerade in den nächsten Monaten werden von Seiten
der Politik wie auch von Seiten der Sender und des Fernsehfonds
Austria wichtige Weichenstellungen zu treffen sein. Wir verstehen uns
in dieser Diskussion nicht als Fordernder, sondern vielmehr als
überparteilicher Ideengeber, Partner und Motivator", so Ambrosch in
einer ersten Stellungnahme.
Im Angesicht des Digital Single Markets
"Noch nie zuvor wurde so viel "Content" benötigt, noch nie zuvor war
dieser für die KonsumentInnen so leicht zugänglich. Der Markt
verlangt nach verkaufbaren Filmen und filmischen Produkten. In diesem
Umfeld droht der kulturelle, der gesellschaftspolitische Aspekt, der
in einer auf inhaltliche Vielfalt, Eigenständigkeit und Qualität
ausgerichteten Filmwirtschaft einen Mehrwert darstellt, an Bedeutung
zu verlieren. Wir als österreichische und europäische
FilmproduzentInnen haben die Möglichkeit und somit den Auftrag, zu
unterhalten, aber eben auch anzuregen und anzusprechen. Unterhaltung
und Anspruch: diese beiden Begriffe dürfen sich weder widersprechen
noch ausschließen - vielmehr stellte deren Kombination in den letzten
Jahren die Grundlage für das "österreichische Filmwunder" dar. So
haben wir Visionen zu erarbeiten, die auch in Zeiten eines geplanten
"Digital Single Market" die Erhaltung der unabhängigen
österreichischen Filmwirtschaft und eigenständigen österreichischen
Filmkultur in Europa sichern", meint Alexander Glehr.
Der AAFP vertritt die Ziele und Interessen österreichischer
ProduzentInnen von Wirtschafts-, Bildungs-, Fernseh-, Dokumentar- und
Kinospielfilmen.
Oliver Testor, GF
für den AAFP, Verband österreichischer Filmproduzentinnen und
-produzenten
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